Was kann man von einem Album erwarten, dass auf den Namen “Angstapparat“ hört?
Was kann man von einer Band erwarten die sich BRAUNKOHELBAGGER genannt hat?
Fünf Männer haben nach ihrer EP “Abbruch“ jetzt ihr erstes Album aufgenommen und bringen dieses am 16.09.2025 auf den Markt.
Es gibt zehn Songs die wie ein Braunkohlebagger sind. Mächtig, laut, verstörend, zerstörend, faszinierend und beängstigend.
Der Sound auf “Angstapparat“ ist rau und aggressiv. Es gibt irgendwas zwischen Noise, Hardcore, Prog-Rock und Punk auf die Ohren. Alle Regler nach Rechts und dazu einen Sänger der mal schreit, mal brüllt, mal wütend in das Mikrofon krakeelt und manchmal tatsächlich auch mal richtig sauber singt.
Textlich, so weit man es verstehen kann, sind die Texte mal fragmentarisch, mal in freundliche Worte verpackte Verstörung. Alltägliche Worte in ihrer großen, tiefen Bedeutung machen Angst, lassen darüber nachdenken wie wir uns verhalten und wie das auf andere Menschen wirken kann. Hier ist “Gift“ herausragend. Wenn man das in dem Zusammenhang überhaupt sagen darf.
Die Lieder haben Titel wie “Erdbeben“, “Hexenjagd“, “Stress“ oder “Gift“. Die Band macht auf dem Album keine Gefangenen. Es ist ein grobes Stück Musik was über 35 Minuten aus den Boxen rauskommt.
BRAUNKOHELBAGGER sind in ihrer Kompromisslosigkeit nicht alltäglich.
Die Energie die hier aus den Boxen kommt, habe ich selten so gehört.
“Angstapparat“ ist nicht für jeden und erscheint nur digital sowie später auf Vinyl, wenn Startnext genug Geld einsammelt. Also, seid dabei!




