This article was automatically translated by AI.
MASSENDEFEKT

Interview

MASSENDEFEKT

Datum
11.10.2026
Autor
Frank

MASSENDEFEKT aus Düsseldorf feiern dieses Jahr ihr. 25jähriges Bestehen. Die Band hat sich mit einem neuen Album belohnt, welches auf den selben Namen wie die Band hört.

Die Review des neuen Albums ist bei ramtatta.de unter dem folgenden Link abrufbar:

https://ramtatta.de/reviews/12426/massendefekt-massendefekt

Bevor die Band ab Ende Oktober auf Tour geht hat sich Nico (Gitarrist) die Zeit genommen und mir ein paar Fragen beantwortet die u.a. das neue Album thematisieren.

F:        25 Jahre MASSENDEFEKT. 25 Jahre, 10 Alben, unzählige Kilometer und viele Konzerte. Was waren die Highlights und was möchtet Ihr nicht noch einmal erleben?

 MN:    Zu den Highlights zählen definitiv Rock am Ring, der Support für Die Toten Hosen im
Jahr 2018 und drei Top-Ten-Alben (Anm. d. Redakteurs: Die drei Top-Ten-Alben sind
“Pazifik“ (16.02.2018 veröffentlicht), “Lass die Hunde warten“ (26.01.2024 veröffent-
licht) und “Massendefekt“ (11.09.2026 veröffentlicht).
Außerdem die gute Zeit, die wir bei jedem Konzert mit den Leuten und anderen Bands
haben. Schlechte Konzerte gab es eigentlich keine, jede Show hat etwas für sich. Dass Leute zu unseren Konzerten kommen, ist eben immer ein riesiges Privileg.

 F:        Ihr habt die Zeit vor Corona erlebt und auch nach Corona. Was hat sich geändert bei
euch, im Punkrock, bei den Konzerten?

 MN:    Die Konzertkultur hat sich verändert.
Nach Corona stiegen zunächst die No-Show-Quoten, und Leute gaben ihre Tickets
zurück. Inzwischen merkt man durch die Inflation, dass sich viele die Konzertkarten
nicht mehr leisten können. Das führt dazu, dass Clubs schließen müssen und kleine
und mittlere Festivals aufhören. Außerdem müssen Bands Konzerte oder ganze Touren
absagen, weil zu wenig Tickets verkauft wurden.

 F:        Euer neues Album habt ihr nach der Band benannt. Warum?

 MN:    Weil wir nach den letzten Jahren, also seit Corona, den Eindruck haben, mehr denn je
zu uns gefunden zu haben. Das zeigt sich im Songwriting, in der Produktion und in
jedem Song des Albums. Daher: MASSENDEFEKT.

 F:        Ihr besingt in „Revolution x Alltag", dass ihr die Revolution im Alltag verloren habt. Ich
fühle mich bei dem Text auch angesprochen. Ist das der Fluch der älteren Generation,
obwohl viele von uns jetzt Zeit und Geld für mehr Engagement hätten?

 MN:    Auf der einen Seite ist es vielleicht die Bequemlichkeit des Alters.
Es ist aber auch die Ablenkung durch Energiefresser wie Social Media, diverse Krisen,
die Pandemie (Corona) und definitiv die Nazi- und AfD-Scheiße

 F:        Der stärkste Song auf dem Album ist für mich „Papageientaucher".
Der Song beschreibt wundervoll den Moment, wenn die putzigen Clowns der Meere
über einen fliegen und der ganze Ballast einen verlässt. Wo habt Ihr dieses tolle
Erlebnis gehabt?

 MN:    Das Erlebnis ist leider, bisher, Fiktion.
Ich bin allerdings sehr verliebt in Schottland und habe dort auch Papageientaucher
gesehen, wenn auch nicht 10.000.
Das Bild, das der Song schafft, passt aber genau zu so einem Erlebnis: Raue Küste,
Wind, Meer und Salz im Bart.
Dazu das Gefühl, dass dir die Vögel jede einzelne deiner Ängste und Sorgen aus dem
Körper ziehen und in die Luft schreien. Ich mag das.

 F:        Was bedeutet euch die Natur, die Wildnis? Wie positioniert Ihr euch zum Thema Wölfe,
Bären und neue Nationalparks? Engagiert Ihr euch im Naturschutz?

 MN:    Wir engagieren uns leider nicht aktiv im Naturschutz.
Ich liebe Natur und Wildnis aber, in jeder Form, und finde sie super inspirierend.
Man schafft es, abzuschalten und den Kopf freizukriegen. Ich mag auch den
Gedanken, dass ein Mensch in der Natur unfassbar klein und unbedeutend ist. Das hilft
immer, wenn man sich zu wichtig nimmt.
Gerne mehr Wölfe, Bären und neue Nationalparks!

 F:        Ist man irgendwann „Zu alt für Rock'n'Roll", wie Ihr es auf Lied Nummer 11 auf eurem
neuen Album besingt?

 MN:    Bestimmt irgendwann…Aber wir nicht. Nie!

 F:        Auf eurer Tour im Herbst 2026 spielt Ihr nur ein Konzert in Ostdeutschland. Ist das
Zufall oder habt Ihr in Westdeutschland und Berlin einfach mehr Fans?

 MN:    Generell kommen in Westdeutschland einfach mehr Menschen zu unseren Konzerten.
Wir achten aber darauf, regelmäßig auch im Osten des Landes zu spielen. In den
letzten Monaten bis zwei Jahren waren wir in Dresden, Erfurt, Cottbus, Rostock und
mit Dritte Wahl in Magdeburg. Und es ist immer schön.

 F:        Was erwartet den Konzertbesucher im Herbst 2026 bei einem Gig von
MASSENDEFEKT?

 MN:    Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte, darunter auch nie gespielte Tangodiesel-Songs
(Anmerkung d. Redakteurs: Das Album “Tangodiesel“ wurde am 20.01.2021
veröffentlicht), die wir ja mal ausprobieren müssen für unser Heimspiel in Düsseldorf im
“Stahlwerk“ am 12.12.2026, welches das Motto “15 Jahre Tangodiesel“ trägt.
Dazu eine Band, die richtig Bock hat auf mehrere Stunden Gruppenschrei- und
Tanztherapie und am Ende ein gemeinsames Bierchen am Merchandise-Stand.

 F:        Gibt es für euch einen Punkt, wo Ihr wirklich zu alt für Rock'n'Roll seid und die Band an
den Nagel hängen würdet?

 MN:    Aus heutiger Perspektive nicht. Glücklicherweise sind wir alle einigermaßen gesund.
Sollte sich das irgendwann ändern, muss man schauen, wie viel Rock'n'Roll dann noch geht.

Bilder 1 Bild
cover Massendefekt - Massendefekt
cover Massendefekt - Massendefekt
Links:

// No comments yet — write the first one!

Write a comment

Max. 2,000 characters

☆ STAY LOUD ☆