Der gute alte Heavy - Metal ist nicht tot zu kriegen. Egal was sie auch sagen, es gibt sie noch, die Bands, die den Sound spielen der Heavy - Metal bekannt gemacht hat und es wird sie immer geben. Warum? Nun, ganz einfach, weil es immer Menschen geben wird, die diesen Sound lieben.
Ein Beispiel hierfür ist THUNDER SKULL aus Bonn.
THUNDER SKULL sind im eigentlichen Sinne keine Band. Es sind nur zwei Leute die hier fest zusammen sind, nämlich Leo an der Gitarre und Sebastian Weber am Bass. Da man ohne Sänger zwar Musik machen aber keine Texte in die Welt heraus singen kann, haben sich die beiden Jungs, Denny Lukic mit ins Boot geholt. Denny hat seine Sporen bei Barons Ball verdient und hat bei den Bonnern den Gesang übernommen.
Fehlt noch ein Schlagzeuger, den nur eine Drum - Maschine ist dann ja doch nix. TJ Ranger ist für diesen Job verpflichtet worden.
Nun war man komplett, ging ins Studio und nahm zehn Songs auf, die alleine schon von ihren Titel an Manowar und Co. erinnern. “Angels of War“, “Hail of Bombs“ oder “World of Hate“ sind von der Wortwahl fast schon zu dick aufgetragen. Allerdings muss man sagen, dass die Songs ordentlich gespielt sind, sie gehen oft und gerne in Richtung True Metal.
Klarer Gesang, starke Gitarre und eingängige Melodien. Die heimische Anlage aufgedreht und ab geht´s. THUNDER SKULL muss man laut hören.
Warum nun allerdings das Label die beiden Jungs unter Vertrag genommen hat bevor sie eine feste Band geworden sind, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ist man so von der Band überzeugt, dass man sie sofort verpflichtet hat, da es sonst jemand anderes tun würde. Vielleicht wird das aber auch nur eine Eintagsfliege…man weiß es nicht.
Was man allerdings weiß ist, dieses Album ist jedem der klassischen Heavy-Metal mag ans Herz gelegt. Und so lange es THUNDER SKULL und ähnlichen Nachwuchs gibt, ist Metal nicht tot.




