Was muss man machen um bereits vor der Veröffentlichung des zweiten Albums mit Alice Cooper und Judas Priest auf der Bühne gestanden zu haben?
Man muss gut sein!
VELVETEEN QUEEN aus Gothenburg in Schweden sind gut.
Der Fünfer zeigt schon beim Hören der ersten Songs von “The Greater Good“, dass sie es schaffen Hardrock, hymnische Rock-Melodien der 80er und eine ordentliche Schippe Rock´n´Roll in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden.
Es kommt kein bisschen kitschig oder gar künstlich rüber, wenn die Gitarren treibende Melodien spielen welche perfekt vom kräftigen Schlagzeug unterfüttert werden.
Es kommt kein bisschen kitschig rüber, wenn der Gesang sanft mit genau passender Rauheit sanft Worte ins Mikrofon flüstert, nur um dann kurze Zeit später los zu rocken, dass keine Decke trocken bleibt.
Sänger Samuel Nilsson beherrscht die komplette Klaviatur der Stimmbänder.
Das Ganze lässt durchaus an Guns´n´Roses denken, was nicht die schlechteste Referenz ist. Schließlich hat Guns´n´Roses mindestens eine Generation geprägt und den Rock´n´Roll in unzählige Jugendzimmer gebracht.
VELVETEEN QUEEN schaffen es genau die Balance zu halten, um sowohl älteren Semestern zu gefallen als auch jüngere Menschen anzusprechen. Es ist ein Sound dem man sich nur schwer entziehen kann.
Der Sound von “The Greater Good” ist verdammt nochmal zeitlos!
So lange es Bands wie VELVETEEN QUEEN gibt, wird Rock´n´Roll niemals sterben.
Hell Yeah!!




