KATE CLOVER – The Apocalypse Dream

Review

KATE CLOVER

The Apocalypse Dream

Genre
LP
Label
SVR
Datum
05.04.2024
Autor
Frank
7 /10

Von KATE CLOVER hatte ich bis jetzt noch nie gehört, aber als ich las, dass KATE CLOVER im Vorprogramm von The Hives gespielt hatte, wurde ich neugierig.

KATE CLOVER kommt aus Los Angeles und hat schon einiges an musikalischen Erlebnissen hinter sich. 2019 entschied sie sich, nochmal neu anzufangen, eigene Songs zu schreiben, etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Zum Schreiben zog es sie in die Hauptstadt von Mexico. Erholt und mit vielen Texten im Gepäck kam sie dann nach einiger Zeit wieder in Los Angeles an. Dort formierte sie eine Band und seitdem geht sie ihren eigenen, erfolgreichen Weg.

“The Apocalypse Dream“ ist der Name ihres neuesten Albums und entgegen dem Titel ein positives und mitreißendes Werk.

Titel wie “The Apocalypse Dream“, “No More Romance“, “Damage Control“ oder “You´ll be the death of me“ klingen nicht gerade positiv. Doch genau da geht KATE CLOVER rein und das schon angesprochene “No More Romance“ kommt mit so einer Energie und einem tollen Refrain daher, dass man vergisst, dass es hier eigentlich um ein ernstes Thema geht. Hier ist die Musik von “Damage Control“ besser passend. Allerdings verliert der Song im Kontrast zu “No More Romance“ einiges, da der Song doch mehr vor sich hinplätschert und fast kaum Energie hat. Dann kommt “Disconnected“ und man fühlt sich sofort wieder wohl. Kratziger Garage-Punk mit kräftigem, hellen Frauengesang.

Und so geht es auf dem Album weiter. Zehn Songs und fast zehn verschiedene Stile.

Abwechslung ist eine Stärke des apokalyptischen Traums und wenn er so wie das Album sein wird, dann habe ich da Spaß bei.

KATE CLOVER geht ihren Weg konsequent weiter und der Erfolg gibt ihr Recht. Die Mischung aus Rock(röhren)-Gesang, Punk, Garage, Rock´n´Roll und gutem alten Rock macht einfach Spaß zu hören. Ich denke so langsam aber sicher auch an Blondie...

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