Batteriesäure-Pfützen, Lärmbelästigung, Verhaftungen, Polizeigewalt, Gefängniszellen, Bußgelder, beschlagnahmte Verstärker, Essen aus Konservendosen, Straßenkonzerte in aller Herren Länder und 18.000 verkaufte selbstgebrannte CDs...
...so lässt sich das bisherige Leben der Hardcore-Außenseiter und fanatischen Guerilla-Straßenband Shoshin zusammenfassen. Nach einigen Startschwierigkeiten fand Gitarrist, Sänger und Songschreiber Pete Haley in Bassist Joe Stuart und Schlagzeugerin Sophie Labrey geeignete Mitstreiter für sein Power-Trio. Um ihre explosive Mischung aus innovativen Riffs und unwiderstehlichen Rhythmen zu den Leuten zu bringen, verzichteten Shoshin auf die üblichen Initiationsriten, wie Konzerte in leeren, abgeranzten Clubs.
Stattdessen spielte man lieber unangemeldete Straßen-Gigs, an belebten Orten mit vielen Menschen, oder man lieh“ sich kurzerhand Menschenmengen aus, die gerade auf andere Veranstaltungen warteten. Legendär war ihr siebenstündiger Gig beim Eurosonic Noorderslaag, nach dem sie, obwohl inoffiziell, zur besten Band des Festivals gekürt wurden.
Auf diese Art haben Shoshin über die Jahre in so ziemlich jeder Großstadt in Deutschland, Frankreich, England, Benelux und Osteuropa gespielt, immer komplett selbstorganisiert und ohne irgendwelche Genehmigungen oder Unterstützung von offizieller Seite. Im Gegenteil: ihre spontanen Aktionen wurden vielfach, wie in Manchester, von Polizisten in Schutzausrüstung aufgelöst und die Band wurde verprügelt und verbrachte die Nacht hinter Gittern. Bei einem Gig vor dem Centre Pompidou in Paris begrüßte man die anrückenden Gendarmen mit dem Imperial March aus Star Wars, was prompt die nächste Inhaftierung, inklusive beschlagnahmtem Equipment, nach sich zog.
All diese Nackenschläge und Hindernisse haben Shoshin aber nur in ihrer Philosophie, die stark von anti-autoritärem und systemkritischem Denken geprägt ist, bestärkt. Songtexte, wie die von „All For U.S.“ oder „Plan C“ sprechen eine deutliche Sprache. Den Spirit des Punkrock und seine authentische Do-It-Yourself Einstellung lässt sich die Band nicht nehmen.
Tourdaten
25.02.2015: Köln - Underground
26.02.2015: Hamburg - Molotov Bar
27.02.2015: Berlin - Comet
28.02.2015: Erfurt - Museumkeller
02.03.2015: München - Backstage
03.03.2015: Frankfurt - Nachtleben
04.03.2015: Stuttgart - Goldmarks
...so lässt sich das bisherige Leben der Hardcore-Außenseiter und fanatischen Guerilla-Straßenband Shoshin zusammenfassen. Nach einigen Startschwierigkeiten fand Gitarrist, Sänger und Songschreiber Pete Haley in Bassist Joe Stuart und Schlagzeugerin Sophie Labrey geeignete Mitstreiter für sein Power-Trio. Um ihre explosive Mischung aus innovativen Riffs und unwiderstehlichen Rhythmen zu den Leuten zu bringen, verzichteten Shoshin auf die üblichen Initiationsriten, wie Konzerte in leeren, abgeranzten Clubs.
Stattdessen spielte man lieber unangemeldete Straßen-Gigs, an belebten Orten mit vielen Menschen, oder man lieh“ sich kurzerhand Menschenmengen aus, die gerade auf andere Veranstaltungen warteten. Legendär war ihr siebenstündiger Gig beim Eurosonic Noorderslaag, nach dem sie, obwohl inoffiziell, zur besten Band des Festivals gekürt wurden.
Auf diese Art haben Shoshin über die Jahre in so ziemlich jeder Großstadt in Deutschland, Frankreich, England, Benelux und Osteuropa gespielt, immer komplett selbstorganisiert und ohne irgendwelche Genehmigungen oder Unterstützung von offizieller Seite. Im Gegenteil: ihre spontanen Aktionen wurden vielfach, wie in Manchester, von Polizisten in Schutzausrüstung aufgelöst und die Band wurde verprügelt und verbrachte die Nacht hinter Gittern. Bei einem Gig vor dem Centre Pompidou in Paris begrüßte man die anrückenden Gendarmen mit dem Imperial March aus Star Wars, was prompt die nächste Inhaftierung, inklusive beschlagnahmtem Equipment, nach sich zog.
All diese Nackenschläge und Hindernisse haben Shoshin aber nur in ihrer Philosophie, die stark von anti-autoritärem und systemkritischem Denken geprägt ist, bestärkt. Songtexte, wie die von „All For U.S.“ oder „Plan C“ sprechen eine deutliche Sprache. Den Spirit des Punkrock und seine authentische Do-It-Yourself Einstellung lässt sich die Band nicht nehmen.
Tourdaten
25.02.2015: Köln - Underground
26.02.2015: Hamburg - Molotov Bar
27.02.2015: Berlin - Comet
28.02.2015: Erfurt - Museumkeller
02.03.2015: München - Backstage
03.03.2015: Frankfurt - Nachtleben
04.03.2015: Stuttgart - Goldmarks




