My Dying Bride haben ihren kompletten Auftritt vom Hellfest 2026 online gestellt – und die Geschichte dahinter ist fast dramatischer als der Gig selbst. Die Band war ohne Equipment und ohne Klamotten am Festivalgelände angekommen und musste sich kurzerhand Gitarren, Bass und Schlagzeug organisieren, um überhaupt spielen zu können. Null Stunden Schlaf, jede Menge Anspannung backstage – und trotzdem ein Auftritt, der genau zur dunklen, dramatischen Atmosphäre der Band passt: kraftvoll und trotzig.
Die Band bedankt sich öffentlich bei Guillaume von ESP, der kurzfristig Gitarren und Bass auslieh, sowie bei Lorène von Garmonbozia und dem Hellfest-Team für die Unterstützung in letzter Minute. Sänger Mikko Kotamäki bringt es auf Finnisch auf den Punkt: "Parhaamme yritimme, mutta se ei riittänyt" – Wir haben unser Bestes versucht, aber es hat nicht gereicht.
Nebenbei arbeitet die britische Doom-Institution bereits an neuem Material, das 2027 erscheinen soll.




