Fast 25 Jahre ist die Band aus Maryland jetzt unterwegs, und mit "Bad Summer" liefern Ballyhoo! ihr mittlerweile zehntes Album ab – seit dem 28. August draußen über Right Coast Records. Am Pult saß diesmal John Feldmann, bekannt von Produktionen für Blink-182, Avril Lavigne und Goldfinger.
Zwölf Songs, dicke Melodien, laute Gitarren – "Bad Summer" bringt zusammen, was die Band seit Jahren ausmacht: Pop-Punk-Energie, Küsten-Vibe und eine ordentliche Portion Alternative-Rock-Wucht. Die ersten Reviews loben vor allem den positiven Grundton der Platte, die trotz aller Widrigkeiten irgendwie Hoffnung machen soll.
Zum Titeltrack gibt's ein komplett durchgeknalltes Video (Regie: Andrew "Gingy" Hall), in dem die Band voll in ihre Hair-Metal-Alter-Egos abtaucht – fette Riffs, große Frisuren, keine Zurückhaltung. Frontmann Howi Spangler sagt, sie hätten sich noch nie so reingehängt in eine Videoidee.
Die Zusammenarbeit mit Feldmann war für Ballyhoo! ein lang gehegter Wunsch. Sie hätten gewusst, dass das nächste Album etwas Besonderes werden sollte, so Spangler, und einiges riskiert, um das hinzukriegen – am Ende sei das Ergebnis sogar noch besser geworden als erhofft. Feldmann selbst zeigt sich ebenso angetan und lobt die Band als offene, unglaublich gute Musiker.
Für Europa war die Band schon dieses Jahr unterwegs, mit Festivalauftritten beim BrakRock in Belgien und dem Punk Rock Holiday in Slowenien sowie diversen Clubshows. 2027 geht's weiter mit einem Auftritt auf der 311 Caribbean Cruise im März.




