
In drei weiteren Songs gibt es weiter gewohnt gute Kost von den Zwergen. „Trisexual“ ist so schnell durchgebraust, wie er beginnt, den Song „Kings of the World“ gab es schon auf dem letzten Album. Am Schluß gibt es noch ein eher Stoner-lastiges Stück mit der verrückten Schreistimme von Nick Olivieri als Rex Everything, der seit Jahren unter Beweis stellt, dass es bei ihm nicht nur Imagepflege ist, sondern er tatsächlich ein zu Kontrollverlust und Selbstüberschätzung neigender Macho ist. Schade für seine Mitmenschen, sein Beitrag zur Musik powert aber fraglos schön nach vorn. Muß ich noch erwähnen, dass diese Band nichts für Anwälte des guten Geschmacks oder gar politischer Korrektheit ist?
Was ich an den DWARVES sehr schätze, ist das sehr gute Gefühl dafür, wann ein knackig auf den Punkt geschriebener Song vorbei sein muss. Keine unnötigen Wiederholungen auch hier, und so sind hier nach unter sieben Minuten die vier Stücke fertig konsumiert. Bis zur nächsten Veröffentlichung könnt ihr euch das Archiv der Radiosendung vom „gentleman“ reinziehen, der da manche Perle aus der Obskurität zutage gefördert hat oder bekanntere Acts ausführlich beleuchtet.



