
Das Universum vom Kopf von The Meteors besteht aus viel Dunkelheit, unheilvoller Dunkelheit, düsteren Vorahnungen und dem tatsächlich, wahrhaftigen Bösen. Hier spielt jemand nicht nur den Bad Boy, hier ist er es. Wahrhaftig!
Die 15 Songs auf “I, Monster“ sind wieder mal ein Ritt durch die Höhle die Paul schuf. Überall lauert das Böse, in Form von Psychobilly und Rockabilly der alten Schule, wenn es so was wie Pre-Horrorbilly je gab, das ist es. Dazu kommt der Blues, leichte Countryeinschläge und viel instrumentaler Sound.
Es ist schon ein wenig komisch diese Scheibe im Sommer zu hören. Das Böse braucht Dunkelheit. Trotzdem spürt man wie viel Charisma in der Musik ist. Die Platte zieht einen förmlich in das Universum von P. Paul Fenech hinein. Man lässt sich von der Musik gerne in das Unbekannte locken. Man verwandelt sich…irgendwie.
Und trotz des stets vorhandenen musikalischen und gesungenen Unheils schafft es P. Paul Fenech musikalische Perlen zu schaffen. Sei es “ L‘odio Cavalca De Solo“, der Soundtrack zum nächsten “Django“ - Film. Sei es der in seiner Form klassische B-Movie-Pre-Horrorbilly-Song “Werewolf“ oder “You Ain‘t Stopping Me (From Going Down To Hell)“ was irgendwo zwischen Country und whiskygeschwängerten Hillbilly einzuordnen ist.
Die mehr als 54 Minuten machen für Freunde dieser Musik Spaß. Was anderes ist bei Herrn Fenech auch nicht zu erwarten. Es ist das was man von Herrn Fenech erwartet. Das ist positiv gemeint, denn das was Fenech in den letzten Jahren herausgebracht hat, hat in der Szene definitiv Geschichte geschrieben. P. Paul Fenech ist eine Ikone der Szene, jede Sekunde dieser Scheibe beweist warum.
Neben den gängigen Formaten gibt es “I, Monster“ auch als spezielle Box die auf 500 Stück limitiert ist und drei einseitig bespielte Vinylscheiben enthält sowie Devotionalien die einem Menschen der den Teufel in sich trägt nicht fehlen dürfen.



