MONSTER MAGNET – last patrol

Review

MONSTER MAGNET

last patrol

Genre
CD
Label
Napalm Rec.
Datum
27.12.2013
Autor
Karsten Conform
9 /10
So zuverlässig wie ein V8 Motor knallen Dave Wyndorf und seine 4 Jungs von MONSTER MAGNET alle 3 Jahre ein neues Album in die Charts. Dabei haben es die US-Ostküstenjungs mit ihren Stoner Rock, der nach zehn brisanten Jahren zum Millennium hin schon wieder in die Versenkung zu gleiten schien, nicht einfach in ihren Rock-Metal Genre. Doch die New Jerseyans schaffen es trotzdem alle 3 Jahre ein neues Hammeralbum zu generieren. Dieses ist Ihnen auch wieder mit "Last Patrol" gelungen, welches allerdings nicht auf Ihre letzten eher rockigen Meisterwerke "4-Way Diablo" (2007) und "Mastermind" (2010) aufbaut sondern "back to the roots" in Ihre Anfangsjahre mit psychodelischen fetten Gitarrensound geht. Dabei zieht es einen die Schuhe aus, egal ob es dabei ruhiger und melancholischer zugeht oder einen die Riffs um die Ohren gehauen werden. Dazu dieser ausdrucksvolle Gesang von Mastermind Dave Wyndorf, das alles zusammen lässt einen nicht mehr los und man gerät zwangsläufig in einen Raum zwischen (un?)bewussten mitschwingen und einen Trancezustand vor Begeisterung.
Und das 61 Minuten lang, sofern man das limitierte Album mit den zwei Bonustracks sich zugelegt hat, welches ich hiermit auch empfehle ! Ansonsten gibt es diesen Zustand halt nur 9 mal. Der dritte Track "Three King Fishers" ist übrigens ein wirklich gut gemachten Coversong vom schottischen Musiker Donovan. Das Original sollte man sich mal anhören !
Leider liegt mir kein Booklet vor, keine Texte, nix.... Das gibt leider einen Punkt Abzug :-(

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