THE GENERATORS – BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA

Review

THE GENERATORS

BETWEEN THE DEVIL AND THE DEEP BLUE SEA

Genre
CD
Label
Concrete Jungle Records / People like You Records
Datum
23.09.2009
Autor
Frank
5 /10
THE GENERATORS haben ein neues Album draußen! Hurra, werden jetzt viele schreien, die die Band kennen. THE GENERATORS stehen für Punkrock nach Art von Social Distortion. Das ist die Schublade die gleich aufgemacht wird. Warum allerdings für diese Art Punk immer Social Distortion genannt wird, was dann auch immer heißt, dass die Band die an Social Distortion erinnert, automatisch gut sein muss, ist eines der großen Geheimnisse dieser Welt. Nun will ich THE GENERATORS nicht automatisch schlecht reden, aber seltsam ist das schon. Wie wenn man poppigen Deutschpunk macht und dann eben immer mit Die Ärzte verglichen wird. “Between the Devil and the Deep Blue Sea“ ist immerhin mit einem Mitglied von Social Distortion eingespielt worden. An den Drums sitzt Derek O Brien. Damit haben THE GENERATORS schon mal vielen Bands dieses Genres was voraus. Die ersten vier Songs gehen auch gleich richtig klasse nach vorne. Besonders “The Devils Lament“ und der zweite Song “Sounds off the Alarms“ sind klasse Kick Ass Nummern, die aufhorchen lassen. Danach geht es allerdings tempomäßiger ruhiger zu, und die Songs klingen teilweise fast nach düsterem Wave-Rock / 80s Gitarren-Rock. Die Songs passen prima zur dunklen Jahreszeit und zur Nacht. Da lässt sich nix sagen. Sie sind allesamt eingängig. Allerdings klingen sie auch austauschbar. Irgendwie sind die Melodien bekannt und die Songstrukturen vorhersehbar. Das klingt alles, als ob man es schon hundert Mal gehört hat. Da fragt man sich, hat man so einen guten Musikgeschmack, oder ist diese Art von Punkrock mittlerweile fest in den Medien etabliert. Radiotauglich sind die Stücke allemal. So hinterlässt “Between the Devil and the deep blue Sea“ einen sehr zwiespältigen Eindruck. Es ist kein schlechtes Album der Band aus Los Angeles, aber mitreißen kann es mich auch nach mehrmaligem Hören nicht. Für Sammler noch ein kleiner Hinweis. Die Scheibe gibt es auch in blauem Vinyl, limitiert auf genau 500 Exemplare.

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