THE DOPE – Deaf and blind but with a smile

Review

THE DOPE

Deaf and blind but with a smile

Genre
CD
Datum
17.11.2007
Autor
Jan
6 /10
Zwei Leute aus Bayern die Indie machen, kann das gut gehen für mich? Indie ist mir meist zu lasch und irgendwie nervt es mich recht schnell. So bin ich dann auch an die CD rangegangen, nahezu erwartungsfrei. Aber auf die Frage zu Beginn kann ich nur mit ja antworten, denn was da aus den Boxen tönt bringt irgendeine Seite in mir zum Klingen. Diese Art die Gitarren flockig zu spielen und dazu eine relative rotzige Attitüde an den Tag zu legen, trifft heute voll meinen Nerv. Gut beim ersten Lied nervt der Gesang, aber danach treffen eingängige Melodien auf ganz gute Texte und der nötige Druck ist auch spürbar. Und das ganze nur mit Gesang, Gitarre und Schlagzeug, ohne Bass, den man nicht mal vermisst (naja manchmal schon, haach). Es mischen sich noch diverse andere Instrumentalien ein, die sich aber ins Konzept einfügen und die Scheibe abrunden. Also ich find die ganz gut und wenn das Wetter so bleibt wie heute, mit diesem scheiss Nieselregen und den dunklen Wolken den ganzen Tag lang, dann werden die noch öfter auf meinem Plattenteller landen. Im Beiheftchen finden sich noch die Texte und runden die Sache ab.
Erschienen ist das Album am 26.10.2007 (http://www.myspace.com/thedopemusik) bei Pretty Pink Records im Radar Vertrieb.

// Noch keine Kommentare — schreib den ersten!

Kommentar schreiben

Max. 2.000 Zeichen

☆ STAY LOUD ☆