Das Buch "Frei.Wild. Südtirols konservative Antifaschisten" ist erschienen

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Das Buch "Frei.Wild. Südtirols konservative Antifaschisten" ist erschienen

Datum
17.06.2015
Autor
Frank
2 Kommentare
Frei.Wild. Südtirols konservative Antifaschisten von Klaus Farin.
Die Erstauflage wurde in der letzten Woche ausgeliefert – und ist bereits bis auf knapp 2.000 Exemplare ausverkauft!
Bei Interesse also besser schnell bestellen: http://shop.jugendkulturen.de/375-freiwild.html
Zum Inhalt:
„Deutschrock“ boomt, und der Headliner dieses Genres kommt aus Brixen. Die Südtiroler Band Frei.Wild zählt derzeit zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Bands überhaupt und provoziert und polarisiert zugleich die öffentliche Meinung wie keine andere. Klaus Farin hat nicht nur die vier Frei.Wild-Musiker zwei Jahre lang immer wieder getroffen, sie auf Tour begleitet und zu Hause in Südtirol besucht, sondern auch mehr als 4.000 Fans der Band befragt, mit Historikern und Musikwissenschaftlern, 59 weiteren Deutschrock-Bands und vielen anderen KünstlerInnen und Frei.Wild-KritikerInnen gesprochen sowie biografische Gespräche mit Angehörigen und Aussteigern aus der rechtsextremen Szene u. a. zur Funktion von Musik in der rechten Szene geführt. So ist dieses Buch nicht nur eine Band-Biografie geworden, sondern zugleich auch eine der größten Fan-Studien im deutschsprachigen Raum, eine Auseinandersetzung mit dem neu erwachten Regionalismus in Europa und der Wirkung und Bedeutung von Musik, mit Mediendarstellungen und Vorurteilen. Eine Heimatgeschichte der besonderen Art zwischen Rock’n’Roll und Patriotismus, Freiheit und Faschismus, Glaube und Popkultur. Edutainment-Literatur zu einem der brisantesten Themen der Gegenwart.
Weitere Infos: http://shop.jugendkulturen.de/375-freiwild.html

Klaus Farin, geboren 1958 in Gelsenkirchen, gab bereits im Alter von 15 Jahren seine erste Zeitschrift in seinem Gelsenkirchener Gymnasium heraus, mit 18 war er der jüngste Volkshochschuldozent Deutschlands; sein erstes Buch veröffentlichte er mit 20 Jahren, das Vorwort schrieb Günter Wallraff. Nach Tätigkeiten als Konzertveranstalter und -Security, Buchhändler und Journalist ist er nun freier Autor sowie Lehrbeauftragter und Vortragsreisender in Schulen und Hochschulen, Jugendklubs und Justizvollzugsanstalten, Akademien und Unternehmen. Der zusammen mit Eberhard Seidel verfasste Band Krieg in den Städten. Jugendgangs in Deutschland wurde aufgrund seines neuartigen Ansatzes, die Jugendlichen selbst zu Wort kommen zu lassen, zu einem „Standardwerk moderner Jugendsozialforschung“ (Ralph Giordano). Aus dieser Arbeit heraus ergab sich eine längere Beschäftigung mit dem Themenkreis „Skinheads“, dem zahlreiche Publikationen zu anderen Jugendkulturen folgten sowie die Biografie Buch der Erinnerungen. Die Fans der Böhsen Onkelz (http://shop.jugendkulturen.de/publikationen-des-archivs/346-bohsen-onkelz-2014-buch-der-erinnerungen.html). Bis heute hat Farin 25 Bücher verfasst und zwei Dutzend weitere herausgegeben. Die Gesamtauflage seiner Bücher liegt derzeit bei über 350.000 Exemplaren. Von 1998 bis 2011 war Klaus Farin Leiter desauch von ihm initiierten Archiv der Jugendkulturen e. V.. Heute ist er Vorsitzender der Stiftung Respekt (www.respekt-stiftung.de) und im Vorstand von Aktion Courage e. V., dem Träger des Projektes „Schule ohne Rassismus“ (www.schule-ohne-rassismus.org). Weitere Infos: http://farin.jugendkulturen.de/
KNOX 19.07.2015

ist das jetzt hier reklame wand für am rechten rand tanzende bands ?

King Kraut 19.07.2015

Lustig, meine erste Reaktion war eher: Wenn ein Urgestein wie Klaus Farin das macht, ist es sicher kritisch und gut recherchiert. Der kennt sich aus mit Jugend-Musikszenen. Tja, dann sieht man sich die paar Beispielseiten an, die der Verlag als Beispiel bringt, und dann ist das ein Frei.wild-Fanbuch.
Klar sind das nicht die neuen Skrewdriver, aber schon allein der Titel wäre ja bitterböser Sarkasmus, wenn er nicht, bezogen auf den Inhalt, völlig ernst gemeint wäre. Da ist jemand dem Objekt seiner Untersuchungen zu nahe gekommen und hat dann lieber ein Hochglanz-Rockstarbuch gemacht, fühlt sich wahrscheinlich ganz im Duktus der Band als Freidenker gegen die ganzen kritiker.

Leni Riefenstahl, ick hör dir Trapsen.

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