Die englischsprachige Social-Network-Website MySpace kam schon früher in Verruf. ZDNet beispielsweise berichtete, dass Jobanwärter bereits wegen zu freizügiger Profile abgelehnt werden. So nutzen Personalabteilungen großer Firmen zunehmend MySpace, um sich einen Eindruck über die Lebensweise und Werte der Personen hinter den Bewerbungen zu informieren. Da auf solchen Profilen häufiger Hobbys wie "Joints rauchen", "Sachen in die Luft jagen" etc. angegeben werden, ob wahr oder pure Erfindung um sich zu profilieren, steht es schlecht um die Einstellungschancen von MySpace Mitgliedern.
Doch auch ganz andere Kreise interessieren sich für die öffentlich zugänglichen Profile. Der Spiegel will erfahren haben, dass Geheimdienste wie die amerikanische NSA das Freunde-Netzwerk zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen und Beziehungsnetzwerken nutzt:
Jetzt dehnt sich die Gefahr von den über 100 Millionen Mitgliedern aber sogar auf alle Besucher der Seite aus. Surfer werden bereits beim Aufruf von Profilen und Seiten der Mitglieder mit Würmern und Spyware infiziert, warnen Experten. Laut Angaben von Malware-Analysten sollen eingeblendete Banner eines für die Werbung zuständigen Servers in den vergangenen Wochen versucht haben, die Besucher von MySpace mit Spyware zu belasten. Offenbar hätten sich die Angreifer eine Lücke bei der Verarbeitung von WMF-Bildern in Windows zu Nutze gemacht. Nun warnt MySpace auch vor infizierten User-Profil-Seiten, die Windows-PCs über eine Lücke in Adobes Macromedia Flash mit Würmer infizieren. Dadurch sollen die Besucher auf fremde Webseiten umgeleitet werden.
Doch auch ganz andere Kreise interessieren sich für die öffentlich zugänglichen Profile. Der Spiegel will erfahren haben, dass Geheimdienste wie die amerikanische NSA das Freunde-Netzwerk zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen und Beziehungsnetzwerken nutzt:
Heraus kommen regelrechte Soziogramme, die interessengebundene Netzwerke von Gleichgesinnten offenbaren. Solche Daten ... versuchten die Geheimen mit anderen Datenpools zu kombinieren. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos: Die Kombination mit Finanzdaten von Banken, Grundbucheinträgen, Einkaufs-Rabattkarten, Handy- und Kreditkartenabrechnungen verspräche mittelfristig, die Bürger durch selbst zugelieferte Daten wahrhaft transparent zu machen. Möglich wäre alles, von der Erfassung politischer Einstellungen über verdächtige Hobbys wie Fliegen oder Schießen bis hin zu Bewegungsprofilen.
Jetzt dehnt sich die Gefahr von den über 100 Millionen Mitgliedern aber sogar auf alle Besucher der Seite aus. Surfer werden bereits beim Aufruf von Profilen und Seiten der Mitglieder mit Würmern und Spyware infiziert, warnen Experten. Laut Angaben von Malware-Analysten sollen eingeblendete Banner eines für die Werbung zuständigen Servers in den vergangenen Wochen versucht haben, die Besucher von MySpace mit Spyware zu belasten. Offenbar hätten sich die Angreifer eine Lücke bei der Verarbeitung von WMF-Bildern in Windows zu Nutze gemacht. Nun warnt MySpace auch vor infizierten User-Profil-Seiten, die Windows-PCs über eine Lücke in Adobes Macromedia Flash mit Würmer infizieren. Dadurch sollen die Besucher auf fremde Webseiten umgeleitet werden.




