Die drei Täter hätten ihr Opfer grausam zu Tode gequält, sagte Staatsanwalt Christoph Schüler vor dem Landgericht Frankfurt (Oder).
"Es sieht so aus, als sollte hier mit allen Mitteln ein Mensch erledigt werden", sagte Schüler. Das Trio gehöre der rechten Szene an und sei mehrfach einschlägig vorbestraft. Die Tat sei aber nicht rechtsextremistisch motiviert gewesen, sagte der Staatsanwalt. Die Angeklagten wollten eigentlich einen Mann überfallen, der die Freundin des 21-Jährigen belästigt haben sollte. Ausgerüstet mit Wurfmessern hätten sie stattdessen ihr schlafendes Opfer vorgefunden. Die drei Neonazis quälten ihr Opfer laut Gericht zunächst stundenlang und erschlugen es schließlich.




