Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen raus, kommt es wieder zu neuen Auseinandersetzungen. Die Berliner Polizei lässt verlauten: "Betrunkene randalierten im Park - Acht Festnahmen". Am 23. März, Punkt 22 Uhr rückte die Polzei in den Park ein, nachdem sie sich schon etwas früher an den Eingängen versammelt hatten. Provokant meint ein Jugendlicher im Nachhinein: "Wenn man im Park unerwünscht ist, setzt man sich halt direkt vor die Eingangstüren der Anwohner. Vielleicht gefällt das ja besser?" Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf, wo sollen die Jugendlichen hin, wenn nicht in den Biesdorfer Park?

Der Schlosspark Biesdorf stellt seit Jahren einen der letzten Freiräume für systemkritische Subkulturen im Berliner Bezirk Marzahn/Hellersdorf dar. Vor allem diejenigen, die noch mit dem Mitte der 90er förmlich explodierenden Sumpf brauner Scheiße konfrontiert wurden wissen den Biesdorfer Park zu schätzen. Als einer der wenigen Freiräume im Bezirk erfreute sich der Park im Laufe der Zeit wachsender Beliebtheit und ist aus dem Leben vieler inzwischen nicht mehr weg zu denken. Wie die gesellschaftlichen Prinzipien und Interessen funktionieren weiß bei Leibe wohl jeder unter euch. Und so verwundert es auch nicht, dass sich Stadt und Bezirk darauf verständigten den Park komplett zu umzäunen, mit 24h Wachschutz zu versehen und ab 22:00 Sperrstunden einzurichten. Wer sich danach noch im Park aufhält wird mehr oder weniger freundlich nach draußen befördert. Regelmäßige Polizeieinsätze waren den letzten Sommer an Tagesordnung, es wurde alles getan die Jugendlich aus den Park zu verdrängen. Sogar ein komplettes Beschallungsverbot für "Rockveranstaltungen" wurde erwirkt. Als Gegenbewegung endstand ein Open Air Festival im Biesdorfer Park. Eine Ausnahmegenehmigung zur Beschallung eines "pädagogisch-sozialen, regional notwendigen und jugendfördernden" Konzerts wurde erwirkt. Resist To Exist, nannte sich das Festival gegen das Konzertverbot im Biesdorfer Park.
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen raus, kommt es wieder zu neuen Auseinandersetzungen. Die Berliner Polizei lässt verlauten: "Betrunkene randalierten im Park - Acht Festnahmen". Am 23. März, Punkt 22 Uhr rückte die Polzei in den Park ein, nachdem sie sich schon etwas früher an den Eingängen versammelt hatten. Provokant meint ein Jugendlicher im Nachhinein: "Wenn man im Park unerwünscht ist, setzt man sich halt direkt vor die Eingangstüren der Anwohner. Vielleicht gefällt das ja besser?" Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf, wo sollen die Jugendlichen hin, wenn nicht in den Biesdorfer Park?
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen raus, kommt es wieder zu neuen Auseinandersetzungen. Die Berliner Polizei lässt verlauten: "Betrunkene randalierten im Park - Acht Festnahmen". Am 23. März, Punkt 22 Uhr rückte die Polzei in den Park ein, nachdem sie sich schon etwas früher an den Eingängen versammelt hatten. Provokant meint ein Jugendlicher im Nachhinein: "Wenn man im Park unerwünscht ist, setzt man sich halt direkt vor die Eingangstüren der Anwohner. Vielleicht gefällt das ja besser?" Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf, wo sollen die Jugendlichen hin, wenn nicht in den Biesdorfer Park?



