
Bei dem FEINEN HERR SOUNDSO aus Hamburg sieht das erfreulicherweise anders aus und das in einem zarten Durchschnittsalter von Mitte 30. Da kenne ich andere in dem Alter, die den Feierabend lieber auf der Coach verbringen, statt mit alten Kindergartenfreunden im Proberaum.
Nach 2 Jahren rumtüfteln gibt es nun die ersten Songs zu hören und die gefallen mir doch schon mal recht gut. Gradliniger und doch melodischer Punkrock, nicht neu aber auch nicht abgestanden. Gefällt mir ! Wie es sich für `ne Punkrockband gehört, handeln die Texte über´s Arbeiten, dem Älter werden und braune Scheiße. Passt.
Was nicht passend ist, ist die Stimme des Sängers des FEINEN HERR SOUNDSO. Manchmal kratzt sie doch ein bisschen in meinem Ohr. Aber das ist mal wieder ein subjektiver Eindruck, hört doch einfach mal rein in den Youtube – Link.
Und kaum war ich beim ersten mal hören (mittlerweile 20x oder so und das hört jetzt auch bestimmt nicht auf einmal auf, gefällt mir halt) richtig drinne in der Hamburger Punkrock Mucke, da war die CD auch schon zu Ende. Das passt mir auch nicht !!! Viel zu kurz !!! Nicht einmal `ne ¼ Stunde :-(
Kurz mal nachgesehen, die 5 Songs gehen also zwischen 1 ½ und 3 ½ Minuten und wer DIE TOTEN HOSEN, MUFF POTTER und FLIEHENDE STÜRME mag, liegt mit DER FEINE HERR SOUNDSO auch nicht falsch.
Fazit: gute Mucke, aber viel zu kurz (Minuspunkt !), dafür aber auch als Vinylplatte erhältlich (Pluspunkt !)
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