ASTRUM ET ABYSSUM – RITUAL

Review

ASTRUM ET ABYSSUM

RITUAL

Genre
CD
Label
STF RECORDS
Datum
02.07.2010
Autor
Frank
2 /10

Hier mal was ganz exotisches aus dem Hause STF - Records.

ASTRUM ET ABYSSUM kommen aus Mannheim und spielen eine Mischung aus klassischem Heavy Metal, gepaart mit den Klängen eines Didgeridoo. Das ganze wird dann mit Percussion und Keyboard ergänzt.  

Das Promofoto lässt mich schon schlimmes ahnen, aber wie viele Promofotos sind schlecht und die Musik der Band annehmbar.

Hier ist das allerdings nicht der Fall.

Die Texte die von Sängerin Beaty gesungen werden sind schwülstig, haben ohne Ende Pathos und klingen so, wie wenn eine langjährige evangelische Sozialarbeiterin jetzt einen auf Heavy Metal machen will. Das ist echt übel. Das geht einem beim Hören schon beim zweiten Song ziemlich auf die Nerven und motiviert absolut gar nicht, weitere Songs der Band zu hören.

Das ist an sich recht schade, denn die Songs sind ziemlich anspruchsvoll arrangiert und könnten mit mehr Einsatz des Didgeridoos durchaus eine eigene Schublade aufmachen.

Was allerdings alles durch die Texte von Beaty zerstört wird. Es geht nicht um ihren Gesang, den da hat sie einiges drauf, aber es geht um die Texte. Peinlich. Wirklich peinlich.

Was bei Bands wie Knorkator gut als Parodie durchgeht meint diese Band ernst.

Das hätte man alles echt gut lassen können.

Sollen die einen mal schön in ihre Ethno-Gruppe gehen und trommeln und die anderen Metal spielen. Mag sein, dass es vielleicht auch irgendwann eine Combo geben wird, die das gut mischen kann. ASTRUM ET ABYSSUM sind das aber nicht.

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