DAN DRYERS – Wrestling in Tijuana

Review

DAN DRYERS

Wrestling in Tijuana

Genre
CD
Datum
19.05.2009
Autor
Frank
5 /10
Wenn ich das schon wieder im Beipackzettel lese. Die DAN DRYERS sind der neue Stern am Rock´n´Roll Himmel. Sind das nicht alle Bands die über ein paar Fans verfügen und ihr erstes Album veröffentlichen? Immerhin hat die Band einen kleinen Exotenbonus. Sie kommt mit drei Gitarristen daher. Außerdem sind die Bandmitglieder alle irgendwie mit der Extremsportszene verwurzelt. Ob BMX, Motocross oder Downhilrennen, die Jungs verstehen in diesem Bereich ihr Geschäft, aber wie ist es wenn man gemeinsam musiziert?
Der erste Song “ Kate “ ist erstmal richtig cool. Die Gitarren dröhnen, das Tempo ist ordentlich, die Melodie gut, und der Refrain “ I have to take Kate tonight. I have to fuck her face tonight “ ist erfrischend krank und unverklemmt. Ja, warum sollen wir nicht einfach auch mal die schönste Nebensache der Welt thematisieren? Track Nummer drei ist mit “ Kaputt“ der einzige Song auf Deutsch und auch ziemlich absurd. Auch hier, tolle Melodie und dröhnende Gitarren. Musikalisch erinnert die Band mal an Motörhead und mal an coolen Garage-Punk. Ab und an kommt auch mal Grunge durch. Das hört sich alles ganz ordentlich an, und macht durchaus Spaß. Allerdings sackt, wie bei so vielen Bands die ihr Debut-Album veröffentlichen, ab der Mitte der CD die Qualität ab, so dass hier zu sagen ist, dass es eine klasse EP geworden wäre. So ist es kein schlechtes, aber auch kein herausragendes Album.

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