SOFIA – SEARCH & DESTROY

Review

SOFIA

SEARCH & DESTROY

Genre
CD
Datum
16.07.2008
Autor
Frank
2 /10
Eine Scheibe mit einem selbstbewusst, verführerischem Frauengesicht drauf. Songs die nur von einer Frau, nämlich von Sofia Allard gesungen werden. Die Instrumente und alles andere drum herum wurde von Produzent Carl – Michael Herlöfsson eingespielt. Herr Herlöfsson ist in Schweden kein Unbekannter. Er hat viele bekannte Bands produziert, und einen Grammy erhalten. Ob das Oberwasser gab, für dieses Projekt, nämlich Klassiker des Punkrock in ein neues Gewand zu bringen? Es ist schwer sich vorzustellen wie z.B. “London Calling“ neu eingespielt, im Stile von Loungemusik und poppigen Elektro klingen soll.
Meine Ohren bekamen beim Hören tatsächlich seltsame Klänge zu hören. Das erste Hören war ein großer Schreck. Das zweite Hören zeigt, dass Sängerin Sofia immerhin ganz ordentlich singen kann. Wobei man sagen muss, dass eine Stimme heute im Studio zu allem gemacht werden kann. Die plätschernden Elektrobeats sind sich ziemlich ähnlich, und nach einigen Songs stellt sich Langeweile ein. Sängerin Sofia gibt sich Mühe, den Songs einen eigenen Touch, ein eigenes Leben zu geben. Funktionieren tut das nur bedingt.
Warum wurde dieses Projekt überhaupt in Angriff genommen? Diese Frage kann ich mir nicht beantworten. Vielleicht ein alter Jugendtraum? Vielleicht Bildung für die Elektropopper dieser Welt? Auf jeden Fall ist es ziemlich obskur Punkrockklassikern ein neues Gewand aus Elektropop überzustreifen. Das ist der einzige Pluspunkt an der Scheibe, es ist tatsächlich eine obskure Geschichte. Mehr leider nicht.
Label: Wild Kingdom
Vertrieb: Rough Trade
VÖ: 27.06.2008

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