Im Vergleich zum Vorgänger „A Different Point of View“ kommt der aktuelle Output der Mannheimer irgendwie eine Ecke straighter daher. Das mag an Matthias Wurm liegen, dem neuen und enorm vielseitigen Gitarristen. Keine Ahnung, aus welcher „Ecke“ er stammt, aber ich würde mal vermuten, dass er schon bei der ein oder anderen Heavy-Rock-Formation die Saiten gezupft hat. Bemerkenswert auch seine Soli, die teilweise etwas an die Zeit erinnern, in denen Vinnie Moore und Konsorten mit ihrem hunderachtundzwanzigstel-Kaskaden dem Gitarren-Nachwuchs das Üben vermiest haben. Besonders hervorzuheben ist Sänger Phil Griffiths, der mit seinem leicht Dio-esken Nasal zu den Besseren gehört. Insgesamt eine interessante, sehr gelungene Platte, die irgendwo zwischen Heavy-Metal und Prog schwebt. Wichtig auch: Die Band nervt nicht mit Gefrickel, kommt gerne mal auf dem Punkt und ist für allerhand Experimente offen.(Quixote/Pängg)
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