Im Leben des Autors dieses Artikels spielt Musik eine große Rolle. Der Autor hat ein Faible für laute Rockmusik. Diese hört er gerne und ist davon immer noch nicht satt. Es gibt nicht oft Momente, in denen der Autor in etwas rein hört was eigentlich nicht seine Baustelle ist, es ihn dann aber packt und er diese Musik der großen weiten Welt vorstellen möchte.
So ein Fall ist TAMI NEILSON.
TAMI NEILSON kommt aus Kanada, ist nach Neuseeland ausgewandert, hat ihre Liebe dort gefunden und damit ist nicht die Musik gemeint.
Die 1977 geborene NEILSON ist mittlerweile eine gestandene Country-Sängerin, wobei das nicht ins Schwarze trifft. Sie ist eine gestandene Sängerin, die ihre Wurzeln im Country hat, jedoch ist ihre Musik kein purer Country. In ihrer Musik findet sich Blues, Rockabilly, Folk, Soul und Gospel.
Als ob diese Mischung nicht schon genug wäre, hat TAMI NEILSON auch eine wunderbare, voluminöse und variantenreiche Stimme. Es ist eine starke Stimme, wie es sie selten gibt.
Die elf Songs auf “Neon Cowgirl“ sind jeder für sich ein kleines Meisterwerk. Der schiere Variantenreichtum der Songs verhindert schon im Ansatz einen roten stilistischen Faden.
Genau das sehe ich bei TAMI NEILSON allerdings als Vorteil.
Die Stimme von TAMI NEILSON führt sozusagen durch die Songs. Das macht sie fantastisch und öffnet Türen.
Für mich ist “Neon Cowgirl“ ein ungewöhnliches Album, was mir nicht nur sehr gut gefällt, sondern welches auch zeigt, dass es gut ist, immer mal wieder links und rechts des Weges zu schauen, was es da noch so zu entdecken gibt.
Wer TAMI NEILSON noch nicht kennt sollte... Nein, muss ihr eine Chance geben!




