
Die Verwüstungen des Hurrikans "Katrina" in und um New Orleans übertreffen bei weitem alles bisher dagewesene. Schätzungen gehen inzwischen von einem Gesamtschaden von über 100 Milliarden Dollar (ca. 80 Mrd. Euro) aus. Getroffen hat es ausgerechnet eine finanziell schwache Region, deren Bewohner jetzt vor dem Ruin stehen. In den USA decken die normalen Versicherungen keine Flutschäden ab, dazu gibt es eine eigene staatliche Flutversicherung. Die konnten sich allerdings nur wenige leisten, auch die inzwischen von Präsident Bush bewilligten 10 Milliarden Dollar Hilfe stellen da nur einen Tropfen auf den heißen Stein dar. Um zu helfen werden jetzt Spenden gesammelt. Unter anderem von dem auf Solopfaden wandelnden Chester Bennington von Linkin Park, Alicia Keys, Green Day und ca. 30 weiteren Pop- und Rockstars, die am 10. September gleich mehrere Benefizkonzerte für die Opfer der Naturkatastrophe geben wollen. Diese finden zeitgleich in New York, Los Angeles, Atlante und Nashville statt und werden live von den Musiksendern MTV, VH1 und CMT übertragen. Alle Erlöse gehen direkt dem amerikanischen Roten Kreuz für die Unterstützung der Notleidenden zu.



