Als Normahl noch eine Punkband war

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Als Normahl noch eine Punkband war

Datum
08.02.2013
Autor
aaaaaprvdgrwwelt

Manchmal mahlen die Mühlen der Behörden etwas langsam. Wenn also über 30 Jahre nach der Veröffentlichung des Lieds "Bullenschweine" von Normahl auf einmal die Besungenen vor der Türe der Musiker zur Hausdruchsuchung stehen, dann mag man vermuten, dass hier die Versäumnisse in der NSU Affäre wett gemacht werden sollen. In der Winnender Zeitung findet sich ein netter Artikel zu den Geschehnissen und warum das Stuttgarter Landgericht der Meinug ist, dass "Gesichtsschläge bis zum Brechen des Schädels mit ganz erheblichen Schmerzen verbunden sind".

Auf Facebook hat sich auch schon wieder der heute so übliche digitale Protest formiert. Auf der Seite "Bullenschweine in die Charts" wird dazu aufgerufen, mit digitalen Käufen des Lieds bei Amazon oder iTunes den Song in die Charts zu bringen. Dumm nur, dass Normahl davon überhaupt nichts weiß und ein Verkauf auf diesen Plattformen alleine einen Titel nicht in die Charts bringt. Gut einzig für die Band, die durch die angestoßene Kauflust noch den ein oder anderen Euro verdienen dürfte. In den Amazon Rock-Charts stehen die Bullenschweine immerhin schon auf der Top-Platzierung.

In der Presse:
Stuttgarter Nachrichten: Der Spätzlespogo und die Staatsgewalt
TAZ: Polizei entdeckt Punk-Klassiker
Südwest Presse: Hausdurchsuchung bei "Normahl"-Sänger wegen 31 Jahre altem Lied
Waiblinger Kreiszeitung: Hausdurchsuchungen bei den Normahl-Punks

www.youtube.com/watch?v=N1BziCoYLR8

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